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Calming Signals


Beschwichtigung und (!) Beruhigung


"Calming Signals" wird oft nur mit "Beschwichtigungssignal" übersetzt. Es ist aber auch wichtig, es mit "Beruhigungssignal" zu übersetzen.


Die Körpersprache der Hunde verstehen - wie oft ist das der erste Wunsch von Menschen, die mit uns arbeiten. Oft wird es wie ein Hexenwerk empfunden, aber das ist es nicht.


Unsere Illustratorin hat euch die wichtigsten Calming Signals einmal zusammengefasst.

Hängt sie euch an den Kühlschrank und lernt sie wie eine Vokabelliste. Dann beobachtet ihr euren Hund und siehe da:

War das gerade eine Leckintention? Hat mein Hund gerade die Pfote gehoben, als ich ihm die Leine anlegen wollte? Kann es sein, dass mein Hund immer gähnt, wenn ich mich mit meinem Partner streite?

Das Sehen beginnt und Sehen kann man nicht mehr verlernen. Über die Calming Signals beschwichtigen und / oder beruhigen die Hunde sich oder uns.


Wir beugen uns über den Welpen oder laufen frontal mit dem Geschirr auf ihn zu, der Welpe blinzelt oder leckt sich über den Fang - er möchte uns beschwichtigen. Wir können reagieren, den Druck in solchen Situationen heraus nehmen, uns klein machen, den Hund einladen, den Oberkörper zurücknehmen und dem Hund Raum geben.

Der Hund lernt, dass wir seine Signale verstehen und ein Dialog kann entstehen.


Fühlt sich ein Hund gestresst oder hat Angst kann er sich über die Calming Signals selbst beruhigen.

Hausaufgabe: lernen zu unterscheiden, ob das Signal mir oder dem Hund gilt. Viel Spaß beim Sehen lernen.

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